Rückblick

SCHWEIZERMEISTERSCHAFTEN

IN ZOLLIKON-KÜSNACHT (21.– 24. Januar 2016)

A-Liga

 

Unglücklich, ja enttäuschend verlief die SM 2016 für das A-Team mit Paul Kipfer, Alfred Künzi, Konrad Schmid, Fritz Schmutz. Das angestrebte Minimalziel – der Verbleib in der A-Liga – wurde deutlich verpasst.

Bereits die Vorrunde verlief enttäuschend. Lediglich 6 Punkte aus 11 Spielen konnten sich die vier Worber erkämpfen und belegten damit den 10 Rang. Das bedeutete, dass am zweiten Tag um den Abstieg gespielt werden musste. Hätte jeder seine Trainingsleistungen abrufen können, wäre der Ligaerhalt ohne Zweifel möglich gewesen, zumal die Worber mit 2 Punkten Vorsprung auf den ESC Thierachern die Abstiegrunde in Angriff nehmen konnten. Aber es passte weiterhin nicht viel zusammen, nur drei Punkte konnten dazugewonnen werden. Letztlich fehlte ein Punkt für den Verbleib in der A-Liga.

Etwas besser verlief der Mannschafts-Zielwettbewerb bei welchem in der Endabrechnung nur 10 Punkte auf den Bronzeplatz fehlten.

 

Einzelwettbewerb

59 Eisstockschützen nahmen am Einzelwettbewerb teil, unter ihnen auch Paul Kipfer und Fred Künzi. Fredu scheiterte bereits in der Vorrunde. Mit 221 Punkten blieb er klar unter seinen Möglichkeiten. Bedeutend besser konnte sich Paul Kipfer in Szene setzen. 281 Punkte waren das Resultat in der Vorrunde, kein Spitzenresultat, aber es reichte für die Teilnahme an der Finalrunde. 291 Punkte erreichte Pole im Final was ihm ein Total von 572 Punkten und den sehr guten 8 Schlussrang eintrug.

 

 

B-Liga

 

Besser lief es der zweiten Mannschaft des ESC Worb in der B-Liga. Martina Hofer, Toni Schär, Philippe Wenger, Jean-Paul Oppliger und Arturo Andreani starten ausgezeichnet ins Turnier. Bald war klar, dass die Gruppe «Rot»  sehr ausgeglichen war, jeder Punktverlust konnte die angestrebte Finalteilnahme gefärden.

Die ersten vier Partien konnten siegreich gestaltet werden. Im 5. Spiel egen den ESC Brünnli lagen die Worber schnell mit 0:13 zurück fanden aber dank Fehlversuchen des Gegners wieder ins Spiel zurück und mussten sich erst in der 6. Kehre mit dem dem Schlussresultat von 12:16 geschlagen geben. Die Ausgangslage blieb weiterhin spannend. Vier Mannschaften (ES Sur En 1, ESC Brünnli, IEV Davos und der ESC Worb) lagen punktegleich an der Spitze, gefolgt vom ESC Brigels 1 der nur einen Punkt hinter dem Quartett lag.

In der letzten Partie vor der Pause trafen die Worber auf das Juniorenteam des ESC Zweisimmen-Rinderberg. Niemand hätte damit gerechnet, dass ausgerechnet die Jungmannschaft zum Stolperstein werden könnte. Die Worber agierten plötzlich nervös und unkonzentriert, kassierten durch eine Unachtsamkeit des Moars sogar Strafpunkte… Die Partie ging verloren, die Finalqualifikation rückte in weite Ferne.

In der Pause wurde klar, dass die beiden letzten Partien gewonnen werden mussten, wollte man sich noch Chancen den zweiten Gruppenrang und somit den Halbfinal ausrechnen.

Für die beiden letzten Partien nahm Jean-Paul den Platz von Toni ein. ES Sur En hiess der Gegner. Zur Spielhälfte lagen die Worber noch in Führung, aber es gelang nicht, die Bündner entschiedend zurückzubinden. Im Gegenteil. Sur En agierte treffsicherer und kaltblütiger. Trotz dieser Niederlage  war es noch möglich, den zweiten Gruppenrang zu erreichen, aber nur mit einem Sieg gegen den IEV Davos. Aber auch daraus wurde nicht, die Luft war draussen, die Konzentration weg. Im bedeutungslosen Platzierungsspiel um die Ränge 9 und 10 schlugen die Worber den ES Obersaxen diskussionslos mit 44:0!

Ein 9. Schlussrang unter 20 Teilnehmern ist gut, aber es wäre definitiv mehr möglich gewesen.